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| Gesundheit lässt sich nicht mit Medizin allein erreichen |
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| Die Gesundheit ist bekanntlich unser höchstes Gut. In jungen Jahren verzeiht der Körper so manche Ernährungssünde, so wie Mangel an Bewegung und Sport, aber spätestens ab der Lebensmitte ändert sich das. Viele kleine gesundheitliche Probleme können sich einstellen, gegen die man mit Medizin und ärztlicher Behandlung vorgehen muss.
Medizin kann aber eine gesunde Lebensweise nicht ersetzen. Die verabreichte Medizin gibt nur den Anstoß dazu, dass der Körper seine Selbstheilungskräfte wieder entdecken und einsetzen kann; die Arzneien selbst sind für die Gesundheit nicht verantwortlich.
Eine gute Gesundheit hängt zwar zu einem Teil von der Erbanlage ab, aber man kann selber viel dazu beitragen, um so lange wie möglich gesund zu bleiben.
Eine ausgewogene Ernährung, die genügend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente liefert, ist eine Vorraussetzung für ein gesundes Leben. Man sollte sich von viel Obst, Gemüse, Milchprodukten und Vollkorngetreide ernähren. Fleisch und Wurst dagegen sollten nicht so oft gegessen werden wie meistens üblich. Mit Fett sollte man generell sparsam sein, und vor allem kalt gepresste Öle verwenden.
Regelmäßige Bewegung und ein moderates Sport-Programm sorgen dafür, dass die Muskulatur gestärkt wird, die Lungenfunktion verbessert, und Übergewicht so wie Gelenkproblemen vorgebeugt wird.
Auch genügend Schlaf und Erholung tragen viel zu einer guten Gesundheit bei.
Gesundheit ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit. Gesund ist, wer körperlich und geistig so leistungsfähig ist, wie es seinem Alter entspricht, und wer sich einfach wohl fühlt in seiner Haut. Dazu gehört auch ein zufrieden stellendes Gefühlsleben. Gerade die Psyche hat ja einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit. Manche Mediziner gehen sogar so weit, zu behaupten, dass alle körperlichen Krankheiten Ausdruck einer kranken Psyche sind.
Dieser Hypothese entsprechend verwenden Heilpraktiker und Homöopathen andere Behandlungsmethoden als sonst in der Schul-Medizin üblich. Sie wollen zuerst die seelischen Hintergründe der gestörten Gesundheit ergründen und diese beseitigen. Die Heilung des Körpers folgt dann häufig ganz von allein.
Natürlich wird ein verantwortungsbewusster Arzt einen Patienten, der mit einem gebrochenen Arm zu ihm kommt, nicht mit Gesprächen und Kräutertees zu heilen versuchen, sondern ihn an einen Schul-Mediziner verweisen. Aber es gibt viele Krankheiten, wo die praktischen Ärzte mit ihrem Latein am Ende sind und solche Patienten ihrerseits zu ihren Kollegen mit naturheilkundlicher Ausbildung schicken. Allergien z. B. sind sehr schwer zu behandeln. Immer mehr Menschen leiden darunter und finden bei den Medizinern nur Linderungen der Symptome. Heilpraktiker dagegen entdecken häufig, dass eine Abneigung gegen bestimmte Menschen und Lebensumstände zu dieser körperlichen Abwehrreaktion führt.
Wenn sich Schulmedizin und Naturheilkunde gegenseitig ergänzen, haben Patienten die besten Chancen auf Wiederherstellung ihrer Gesundheit. |
| Viagra |
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| Viagra ist ein Sammelbegriff, für Wirkstoffe, die Erektionsstörungen beim Mann behandeln. Ursprünglich wurde Viagra das Produkt genannt, dass eine amerikanische Firma erstmals auf den Markt brachte. Heute heißt das betreffende Produkt „Sildenafil“.
Weitere Wirkstoffe, die man auch als „Viagra“ bezeichnet, sind „Tadalafil“ und „Vardenafil“. Tadalafil ist bekannt unter den Handelsnahmen „Cialis“.
Im Jahr 1998 brachte eine Firma aus den USA einen ersten Wirkstoff auf den Markt, der die Erektionsstörung beim Mann, behandelt. Viagra wird in Tablettenform ausgegeben. Die Tabletten wurden zu 25, 50 und 100 mg auf den Markt gebracht. Um sich eine Tablette zuzulegen, die gegen die Erektionsstörung wirkt, muss man sich ein Rezept vom Arzt holen, da die Tabletten verschreibungspflichtig sind.
Viagra funktioniert, indem ein betroffenes Monoxid freigesetzt wird, dass ein anderes Enzym aktiviert, welches wiederum eine Ausschüttung von einem Phosphat erhöht. Das Phosphat welches nun mehr ausgeschüttet wird, sorgt für eine leichte Muskelentspannung welche besser, das Einströmen von Blut in den Penis, ermöglicht und so eine Erektion auslöst.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Potenzmitteln, die vor dem Heute bekannten Viagra auf den Markt kamen, haben die betroffenen Patienten nur dann eine Erektion, wenn diese sexuell erregt sind. Weiterhin musste man sich frühere Potenzmittel unter die Haut spritzen, was zu unkontrollierten Erektionen führte. Die heutige Tabletteneinnahme, wie zum Beispiel bei Cialis, verhindert dies.
Es wurde erwogen, aufgrund von dem Erfolg von Sildenafil, auch ein Potenzmittel für die Frau auf den Markt zu bringen. Dieses Vorhaben wurde aber, aufgrund von unbefriedigenden Ergebnissen, wieder verworfen.
Der Wirkstoff von Viagra wirkt, einer Studie nach, bei circa 70 % von allen männlichen Personen. |
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